Standort 1:

Haben Sie die Märchen auf den Scherenschnitten erkannt?
Die richtigen Antworten finden Sie auf dieser Seite:

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Schneewittchen

- ein Märchen der Gebrüder Grimm -
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Standort des Märchenrätsels: Bahnhofstraße 34, Riesa

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Brüderchen & Schwesterchen

- ein Märchen der Gebrüder Grimm -
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Standort des Märchenrätsels: Bahnhofstraße 34, Riesa

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Der Froschkönig

- ein Märchen der Gebrüder Grimm -

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Standort des Märchenrätsels: Bahnhofstraße 34, Riesa

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Rotkäppchen

- ein Märchen der Gebrüder Grimm -

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Standort des Märchenrätsels: Bahnhofstraße 34, Riesa

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Schneeweißchen und Rosenrot

- ein Märchen der Gebrüder Grimm -
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Standort des Märchenrätsels: Bahnhofstraße 34, Riesa

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Hänsel und Gretel

- ein Märchen der Gebrüder Grimm -
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Standort des Märchenrätsels: Bahnhofstraße 34, Riesa

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Dornröschen

- ein Märchen der Gebrüder Grimm -
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Standort des Märchenrätsels: Bahnhofstraße 34, Riesa

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Standort 2:

Dieses Mal fragen wir Euch: Wer hat das Märchen geschrieben?

Der kleine Muck
(Kurzfassung von 'Die Geschichte vom kleinen Muck‘)

Der kleine Muck war noch nicht sehr alt, als sein Vater starb. Das einzige, was er von seinem Vater erbte, waren dessen Kleider. Weil sie ihm zu groß waren, schnitt er sie kürzer. Dann zog er aus, um sein Glück zu suchen. Müde und hungrig erreichte er abends eine Stadt.

Dort hörte er, wie eine alte Frau aus dem Fenster rief: „Herbei, herbei, gekocht ist der Brei!`` Der kleine Muck ging in das Haus. Doch er war nicht gemeint, sondern nur Hunde und Katzen. Dennoch gab die Alte auch ihm zu essen. Sie gab ihm sogar noch eine Anstellung. Nun musste der kleine Muck verwöhnte Katzen und Hund versorgen.

Eines Tages entdeckte er eine geheime Kammer im Haus der alten Frau. Da fiel ihm eine kostbare Vase hinunter. Schnell griff er sich ein Stöcklein und ein Paar Pantoffeln und floh. In Windeseile trugen ihn die Pantoffeln davon. Mühsam brachte er sie zum Halten, sank nieder und schlief ein.
Im Traum erschien ihm ein Hündlein. Es erklärte ihm das Geheimnis des Stöckchens und der Pantoffeln.

Als er erwachte, wünschte er sich sofort in die nächste Stadt, und die Pantoffeln trugen ihn durch die Lüfte. Der kleine Muck ging in der Stadt zum Palast und bat dort um eine Stelle als Läufer. Er musste ein Wettrennen machen, das er gewann. So wurde er königlicher Leibläufer.

Einige Zeit später fand er mit seinem Zauberstöckchen im Schlossgarten einen Goldschatz. Alsbald verteilte er großzügig das Gold, um sich Freunde zu verschaffen. Doch sein Reichtum erweckte nur Neid. Als er wieder einmal im Garten Gold ausgrub, wurde er beobachtet. Man beschuldigte ihn, das Gold gestohlen zu haben und warf ihn ins Gefängnis. Um sein Leben zu retten, verriet er dem König sein Geheimnis. Der probierte als erstes gleich die Pantoffeln aus. Dann verjagte er den kleinen Muck aus dem Palast und aus der Stadt.

Unterwegs aß der kleine Muck Feigen und bekam davon Eselsohren und eine lange Nase. Als er dann Feigen von einem anderen Baum aß, wurden seine Ohren und seine Nase wieder so wie vorher. Da kam ihm eine Idee: Er verkleidete sich als Händler und verkaufte die Feigen an den Koch des Königs. Als der König die Feigen bekam, verteilte er sie großzügig an seinen Hofstaat. Da bekamen alle lange Nasen und Eselsohren.

Als Arzt verkleidet ging der kleine Muck mit den anderen Feigen in den Palast und zeigte seine Heilkunst einem Prinzen. Auch der König wollte geheilt werden. Doch bevor der kleine Muck dies tat, wollte er sich etwas aus den Schätzen des Königs aussuchen. Er nahm sich seine Pantoffeln und das kleine Stöcklein, machte sich schnell damit aus dem Staube und dem König blieb die lange Nase und seine Eselsohren.

Lösung: Wilhelm Hauff

Standort des FUNKEL-FENSTERS: Bahnhofstraße 12

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Standort 3:

Haben Sie das Märchen des FUNKEL-FENSTERs mit seinem Reimen erkannt? Hier nun des Rätsels Lösung:

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Zwerg Nase

- ein Märchen von Wilhelm Hauff -

Standort FUNKEL-FENSTER: John-Schehr-Straße 4

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Standort 4:

Dieses Mal fragen wir Euch: Wie heißt das Märchen?

Ein Schneider wollt`sein Pflaumenmusbrot essen.
Doch sieben Fliegen sind darauf gesessen.
Drum schlug er mit dem breiten Gürtel zu.
Da waren alle tot und gaben Ruh.

Nun stickte sich der große Held auch gleich
auf seinen Gürtel: „Sieben auf einen Streich!“
Dann zog er los zu neuen Heldentaten.
Zum Kräftemessen ihn zwei Riesen baten.

Im Steinehochwurf konnt´ er sie besiegen,
denn trickreich ließ er seinen Vogel fliegen.
Im Steine-Wasser-Quetschen nahm er es auf.
Er drückte nämlich seinen Käse aus.

Da planten sie, den Schneider umzubringen.
Doch sollte ihnen dieses nicht gelingen!
Sie legten unter Bäume sich zum Schlafen,
bis sie von oben ständig Steine trafen.

Die warf der Schneider; dennoch dachte beide,
der jeweils andre tät ihm was zuleide.
Da schlugen sie sich gegenseitig nieder.
Bald sang man für den Schneider Heldenlieder.

Der König wollt´ ihm seine Tochter geben
Und ihn zu seinem Schwiegersohn erheben.
Doch vorher sollt das Einhorn er besiegen
und auch das furchtbar wilde Schwein noch kriegen.

Da ging der Schneider also in den Wald.
Das Einhorn rannte auf ihn los schon bald.
Er sprang zu einem Baum, der ihn gut deckte,
in dem kurz darauf das Horn des Tieres steckte.

Das Schwein, das lockte er in die Kapelle,
schloss Tür und Fenster dann in Windesschnelle.
Die Heldentaten waren so vollbracht
und große Hochzeit wurde nun gemacht.

Lösung: ``Das tapfere Schneiderlein``

Standort des FUNKEL-FENSTERS: Hauptstraße 40

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Standort 5:

Haben Sie das Märchen des FUNKEL-FENSTERs mit seinem Reim erkannt? Hier nun des Rätsels Lösung:

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Hänsel und Gretel

- ein Märchen der Gebrüder Grimm -

Standort FUNKEL-FENSTER: Goethestraße 48

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Standort 6:

Haben Sie das Märchen des FUNKEL-FENSTERs mit seinem Reim erkannt? Hier nun des Rätsels Lösung:

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Schneewittchen und die sieben Zwerge

- ein Märchen der Gebrüder Grimm -

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Standort des FUNKEL-FENSTERS: Hauptstraße 6

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Standort 7:

Dieses Mal fragen wir Euch: Wer hat das Märchen geschrieben?

Die kleine Meerjungfrau
Ein Kunstmärchen aus Dänemark von 1837. Es basiert auf der Sage der Undine.

Der große Meereskönig hatte sechs wunderschöne Töchter. Die kleine Meerjungfrau war die jüngste und anmutigste von allen.

Meeresmenschen haben keine Füße sondern einen wunderschönen Fischschwanz, mit dem sie schwimmen können. Jeden Abend, erzählte die Großmutter der kleinen Meerjungfrau ihr zum Einschlafen Geschichten von der Welt der Menschen, die weit oben, über dem Wasser leben.
Eines Tages fand sie auf dem Boden des Meeres die Marmorstatue eines Jungen. Ihre Sehnsucht, einmal nach oben zu den Menschen zu gelangen, wuchs fortan von Tag zu Tag.
An ihrem 15. Geburtstag durften die Töchter des Meereskönigs nachts hinauf an die Meeresoberfläche und sich an den Strand legen. Die älteren Schwestern erzählten der kleinen Meerjungfrau wundersame Dinge von der Welt der Menschen, die die Sehnsucht in ihr noch größer werden ließ, endlich selbst hinauf schwimmen zu dürfen.

In der Nacht ihres 15. Geburtstages schwamm sie empor und entdeckte ein großes Segelschiff, auf dem viele junge Matrosen waren, die die Segel einholten. Dann stellten sie sich im Kreis und erhoben ihre Gläser. In ihrer Mitte stand ein wunderschöner Prinz mit dunklen braunen Augen, der gerade seinen sechzehnten Geburtstag feierte. Als sie schon lange wieder unten im Reich ihres Vaters war, konnte sie an nichts anderes denken als an den wunderschönen Prinzen.

Einige Tage später tobte ein schwerer Sturm über der See und das Schiff des Prinzen brach auseinander. Der Prinz fiel über Bord hinunter auf den Meeresgrund. Nun war er bei ihr, freute sich die kleine Meerjungfrau, doch dann erinnerte sie sich, dass Menschen nur tot auf den Meeresgrund gelangen können. Sie schwamm eilig zu ihrem geliebten Prinzen, rettete ihn und legte ihn behutsam an den Strand.

Da es ihr selbst nicht vergönnt war zu laufen, wachte sie vom Wasser aus über ihren Geliebten, der nichts von ihrer großen Liebe wusste. Da sah sie, wie ein fremdes Mädchen ihn fand und eine unendliche Traurigkeit stieg in ihr auf, als der Prinz wieder zu Sinnen kam und das fremde Mädchen anlächelte. Er wusste nicht, wer ihn wirklich gerettet hatte.
Die kleine Meerjungfrau fand heraus, dass das Schloss des Prinzen nah am Meer auf einem Felsen stand. So schwamm sie alle Tage zu der Stelle, von wo man es am besten sehen konnte.

Ihre Großmutter erzählte ihr, dass die Meermenschen, wie sie einer ist, im Gegensatz zu den Landmenschen, Menschen wie ihr Prinz, keine Seele besitzen, die nach ihrem Tod in die Luft aufsteigt. Die einzige Möglichkeit, eine solche zu erlangen, sei es, von einem Menschen geliebt zu werden.
So begab sie sich zur gefürchteten Meerhexe und ließ sich einen Trunk brauen, der ihr Beine wachsen ließ anstatt ihres Fischschwanzes. Doch das Opfer, welches sie brachte, war groß. Die Verwandlung war unumkehrbar. Zu ihrem Vater und ihren Schwestern würde sie nie mehr zurückkehren können. Falls sich der Prinz nicht in sie verlieben würde, bekäme sie keine unsterbliche Seelen sondern würde zu Schaum auf dem Meere werden.
Zu allen Opfern musste sie der Meereshexe ihre Stimme geben.
Stumm traf sie auf den Prinzen, der sie in seinem Schloss empfing.
Dort blieb sie bei ihm. Aber der Prinz liebte nur das unbekannte Mädchen, das er am Strand entdeckt hatte und das er für seine Retterin hielt. Es stellte sich alsbald heraus, dass dieses Mädchen die Prinzessin des Nachbarkönigreichs war. Der Prinz und die Prinzessin beschlossen zu heiraten.

Der erste Sonnenstrahl nach der Hochzeitsnacht soll der kleinen Meerjungfrau den Tod bringen.
Ihre älteren Schwestern gaben ihr den Rat, den Prinzen zu töten. Dies würde sie wieder in ein Meerwesen verwandeln und sie retten.

Doch sie brachte es nicht über ihr liebendes Herz und sprang ins Wasser, wo sie sich in den unendlichen Wellen des Meeres sogleich in Schaum auflöste.

Lösung: Hans Christian Andersen (dänischen Schriftstellers)

Das Märchen basiert auf der Sage der Undine.

Standort des FUNKEL-FENSTERS: Dr.-Külz-Straße 11

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Quellenverzeichnis der Märchentexte:

- Grimms Kinder- und Hausmärchen, Band 1 und 2, Verlag Eugen Diederichs, Jena, 1912

- Brüder Grimm, Kinder- und Hausmärchen, Bd. 1 und 2, Verlag Philipp Reclam jun. Stuttgart, 1980, 2010

- Märchen für die Jüngsten, Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin, 1955

- Märchen, Rätsel, Reime – Werner Schlachetka