Die FUNKEL - FENSTER

Ein Kunstprojekt von HELMNOT THEATER und WUNDERRÄUME GmbH.

Kunst trotz(t) Pandemie

Es ist wohl aktuell Deutschlands größte Kunstaktion im öffentlichen Raum und selbst europaweit sucht sie unter Corona-Bedingungen ihresgleichen. Entstanden Ende November 2020, mitten im Lockdown inszenierten HELMNOT THEATER mit der WUNDERRÄUME GmbH in einer Zeit, in der das kulturelle Leben auf Null gefahren wurde, Kunst im öffentlichen Raum.
Ihren Ursprung haben die FUNKEL-FENSTER nicht in einer der Metropolen der Republik sondern in der beschaulichen 11.000-Einwohner-Gemeinde Lichtenstein/Sa., einer Kleinstadt im ländlichen Raum von Westsachsen.

Zur Premiere in Lichtenstein, wurden in insgesamt sechzig leerstehende Schaufenster an 21 Standorten, verteilt über die gesamte Innenstadt, vom HELMNOT THEATER in der von ihm bekannten Art mit abwechslungsreichen Kunst- & Bilderwelten zum Thema Märchen inszeniert.
Tausende Zuschauer besuchten diese Open-Air-Kunstgalerie.
Bereits nach wenigen Wochen meldeten andere Städte und Gemeinden Interesse an dem Projekt an und so fand dieses im Frühjahr 2021 seine Fortsetzung in Riesa.

Zu erleben sind alte und neue, nationale und internationale Märchen, die mittels verschiedener Stilmittel in den leerstehenden Schaufenstern und Ladengeschäften künstlerisch in Szene gesetzt wurden. Märchenrätsel und –reime fördern die Interaktion der Besucher und regen zum Vorlesen, Märchenraten und Märchenerzählen an.

Ein Angebot, welches nicht nur von Familien, Pädagogen und Erziehern, sondern Besuchern aller Altersgruppen begeistert aufgenommen wird. FUNKEL-FENSTER mit großen Rauminszenierungen von bis zu 15m Tiefe, sind dabei keine Ausnahme.

Das HELMNOT THEATER, international bekannt für seine unverwechselbare Bildersprache, kann seit nunmehr einem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie keine Aufführungen mehr durchführen. Dennoch setzte die Company zum Jahresende 2020 ein positives Zeichen und einen funkelnden Hoffnungsschimmer inmitten des Lockdowns die Menschen ihrer Heimatstadt.

Mit der Idee von Dirk Grünig, dem kreativen Kopf der Company, gelang es, Kunst in Pandemiezeiten und unter Einhaltung der Auflagen erlebbar zu machen, einen innovativen Weg zu finden, den öffentlichen Raum zu nutzen, und mit dem Aufruf an die Bevölkerung zum Bürgerengagement, das Projekt innerhalb kürzester Zeit umzusetzen und wachsen zu lassen.

Das Projekt ist ein Novum, nicht nur in Bezug auf die Innenstadtbelebung sondern in vielerlei Hinsicht. Es dient nicht der Kunst allein sondern ist bei seiner Premiere in Lichtenstein zu einem bürgerschaftlichen Gemeinschaftsprojekt geworden.

Von der Aktion profitieren nicht nur die Zuschauer und Besucher tagtäglich durch die in eine Ausstellung verwandelte Innenstadt flanieren, auch ortsansässige Gastronomen und der innerstädtische Einzelhandel profitieren von der Belebung der Innenstädte.

Die Kunst kann so auch dem Gewerbe und Einzelhandel dienen.

Das Glück, die Motivation und der Zauber, welche die Kunstaktion während ihrer Premiere in der Region verbreitete, waren immens und das Künstlerteam erhielt täglich in zahlreichen Anrufen, Mails, Briefen und Gesprächen ein durchweg positives, begeistertes und sehr emotionales Feedback.

Die Idee von Dirk Grünig ist gelungen:

KUNST kann Gemeinschaft stärken, wenn Gemeinschaft KUNST stärkt.